Chancen für jedes Kind
Der Schulstandort in Ammerbuch hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Und zwar zum besseren!
Gute Bildung beginnt vor Ort. Die GAL setzt sich für bezahlbare Ganztagsangebote, eine starke Schulsozialarbeit und eine verlässliche Betreuung für Kinder aller Altersstufen ein. Bildung ist mehr als Unterricht – sie braucht Räume, in denen Kinder sich entfalten, ausprobieren und wachsen können.
Eines der größten politischen Streitthemen, das es in Ammerbuch sogar bis zu einem Bürger:innenentscheid geschafft hat, ist die Bildung. Aus der Entscheidung von 2014 entstand schließlich der Neubau in Entringen. Für viele Millionen Euro haben wir dort eine Gemeinschaftsschule und in Altingen eine neue Grundschule gebaut. Damit wurde die Bildungslandschaft nachhaltig gestärkt.
Als GAL kommt es uns jedoch nicht nur auf die schulische, sondern auch auf die frühkindliche Bildung an: Einer der größten Posten im Haushalt sind die Ausgaben im Erziehungs- und Sozialbereich. Mit dreizehn Kindertagesstätten und -krippen ist Ammerbuch platztechnisch gut aufgestellt. Es gilt, aber die Plätze mit gutem und ausreichendem Personal zu besetzen und gleichzeitig die Kosten für Familien bezahlbar zu halten. Und daran krankt Ammerbuch: Die Kosten für einzelne Betreuungsplätze sind zu hoch und die Öffnungszeiten der Kitas nicht ausreichend/passend für Eltern die arbeiten gehen.
Kita-Betreuung - ein wichtiger Baustein im Familienleben, der nicht zur Belastung werden darf
Im Zuge der Haushaltsberatungen 2025 hat der Gemeinderat mehrheitlich die Kosten für die Kita-Betreuung erhöht. Die GAL trägt diesen Weg nicht mit.
Die große Zukunftsaufgabe der Gemeinde in der Bildungspolitik wird also die Senkung der Kita-Gebühren oder die Verbesserung des Angebots sein.
Daneben kommt in großen Schritten die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztag auf uns zu. Ab dem Schuljahr 2026/2027 startet dieser schrittweise – beginnend mit Klasse 1 – und muss von der Gemeinde umgesetzt werden. Zum Jahresende 2026 wird uns seitens der Rektor:innen der Ammerbucher Schulen ein pädagogisches Konzept vorgelegt. Erst dann wird sich zeigen, wie und ob wir weitere Gelder in den Bildungsstandort investieren müssen.
Wir unterstützen zudem die Kinder- und Jugendarbeit, weil sie jungen Menschen Orientierung und Gemeinschaft bietet. Gleichzeitig wollen wir die Musikschule stärken und Spielplätze modernisieren, damit Lernen und Freizeit Hand in Hand gehen. Das Freibad als Lernort – insbesondere für das Schwimmen – muss erhalten bleiben.
Bildung ist die Grundlage für Chancengerechtigkeit – und deshalb investieren wir in Strukturen, die jedes Kind erreichen.