Wirtschaft – Nachhaltig, lokal und familienfreundlich
Das Tolle an Ammerbuch ist: Wir sind keine Schlafgemeinde. Hier leben und arbeiten die Menschen. Ammerbuch ist lebendig durch die Unternehmen vor Ort: Das Handwerk, die Industrie, die Bäckereien und Metzgereien vor Ort, die Dorf- und Bioläden, Arztpraxen, Museen, Restaurants etc. etc. ...
Für uns ist ganz klar: Eine starke lokale Wirtschaft ist das Rückgrat einer lebendigen Gemeinde. Die GAL setzt auf nachhaltige, familienfreundliche Betriebe, die gute Arbeitsbedingungen schaffen, Ausbildungsplätze anbieten und gleichzeitig Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft übernehmen. Wir wollen Unternehmen unterstützen, die regionale Produkte fördern, ökologische Standards einhalten, Mitarbeiter:innen nach Ammerbuch bringen und langfristig in Ammerbuch investieren.
Ammerbuch steht in einem Konkurrenzkampf zu den umliegenden Gemeinden - für unsere lokalen Unternehmen wird es immer schwerer Fachkräfte anzuwerben und zu halten. Wir müssen mit dieser angespannte Lage so umgehen, dass unsere lokalen Firmen keine Nachteile bekommen, dazu gehört für uns Firmen zu Unterstützen, die an der Ansiedelung von Mitarbeiter:innen durch das Konzept der Betriebswohnungen interessiert sind.
Als Gemeinde können wir Wirtschaftspolitik vor allem über Flächen gestalten: Wo dürfen sich Firmen ansiedeln, wo kommen (neue) Gewerbeflächen hin, wie hoch ist der Quadratmeterpreis? Als GAL wollen wir zukunftsfähig wirtschaften, mit einer kluge Flächenvorratspolitik.
Denn für uns ist auch klar: Wirtschaftliche Entwicklung darf nicht auf Kosten von Natur und Lebensqualität gehen. Und genau deshalb setzen wir eben auf kluge Flächennutzung: Wohnraum statt Leerstand, neue modulare Wohnkonzepte und ein sparsamer Umgang mit Boden. Gleichzeitig stärken wir Initiativen, die lokale Wertschöpfung fördern – vom Dorfladen bis zum Handwerksbetrieb. Eine nachhaltige Wirtschaftspolitik bedeutet für uns, dass Arbeitsplätze entstehen, ohne dass zukünftige Generationen die ökologischen Kosten tragen müssen.
Wirtschaft bedeutet aber nicht nur Industrie und Handwerk, sondern auch Landwirtschaft, Läden und Restaurants/Kneipen.
Landwirte versorgen uns nicht nur mit Essen, sie tragen (sofern sie nachhaltig wirtschaften) zum Erhalt unserer Kulturlandschaft bei und prägen so unsere tagtägliches Bild von Ammerbuch.
Auch der Handel ist politisch - in Ammerbuch sind wir mit fünf Supermärkten, einem Drogeriemarkt, sechs Bäckerei-Standorten, zwei Metzgereien, 2 Bioläden, Autohäusern, und diversen inhabergeführten Läden einigermaßen gut aufgestellt. Wir als GAL wollen nicht, das der Einzelhandle aus Ammerbuch verschwindet.
Eine wohnortnahe Versorgung ist gerade für mobilitätseingeschränkte Personen essenziell und steigert die Lebensqualität.
Und schlussendlich ist Wirtschaft eben auch eine ordentliche Wirtschaft zum Einkehren zu haben. Wenn im Dorf die letzte Kneipe schließt, verlieren wir alle wertvolle Orte der Begegnung. Die bestehenden Restaurants, Sportheime und Imbisse in Ammerbuch schätzen wir sehr und verdienen unsere vollste Unterstützung und Respekt.
Ammerbuch hat nur noch wenige freie Gewerbeflächen. Allein im Hagen III und IV sind noch über 45.000 qm Gewerbeflächen frei verfügbar. Inwieweit wir neue Gewerbeflächen ausweisen muss gut geprüft werden. Eine Ausweisung allein um des Wachstums willen sehen wir kritisch.
Weitere Informationen über eine nachhaltigere kommunale Wirtschaftspolitik findet sich hier
Eine Liste aller Gewerbe-Unternehmen findet man hier